Bamberg ist eine Stadt, die man eigentlich sofort ins Herz schließt – vorausgesetzt, man findet den Weg in die Altstadt. Meine Anreise mit dem DeutschlandTicket verlief absolut entspannt, doch am Bahnhof angekommen, wurde meine Geduld direkt auf die Probe gestellt.
Ankunft: Wo geht’s hier zum Bier?
Der Bahnhofsvorplatz ist zwar übersichtlich, doch wer zur Tourismusinformation möchte, braucht fast einen Kompass. Die Beschilderung ab dem Bahnhof lässt zu wünschen übrig, und auch die Anbindung an den ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) wirkt wenig intuitiv. Selbst am ZOB suchte ich anfangs vergeblich nach einem Wegweiser zur Tourist-Info.
Mein Tipp: Nicht entmutigen lassen! Die Mitarbeiter in der Tourismuszentrale selbst sind ausgesprochen freundlich, kompetent und das Material ist top sortiert.
Kultur & Kosten: Die Bamberg Card
Für alle Kulturinteressierten ist die Bamberg Card ein Muss. Da ich die Stadt größtenteils zu Fuss erkundet habe, reichte mir die Variante für 16 € (ohne ÖPNV-Nutzung). Damit kommt man günstig in die zahlreichen Museen und natürlich den berühmten Dom. Mein persönliches Highlight war der Besuch im Fränkischen Brauereimuseum auf dem Stephansberg – ein absolutes Pflichtprogramm für jeden Bierschiene-Fan!
Genusspause mit Aussicht
Bevor es ins Museum ging, habe ich einen Zwischenstopp in der Villa Remeis eingelegt.
- Atmosphäre: Ein traumhafter Blick über Bamberg.
- Wetter: Bei strahlendem Sonnenschein lässt es sich dort herrlich verweilen.
- Das Wichtigste: Das Bier schmeckt bei dieser Aussicht gleich doppelt so gut!
Übernachten im Mittelalter
Geschlafen habe ich im Hotel „Hölle 12“. Wer es kuschelig eng und authentisch mag, ist hier richtig – es ist ein beeindruckendes mittelalterliches Haus. Bamberg ist ohnehin eine Stadt voller Leben: Die Leute sind gesprächig, fröhlich und in den unzähligen Kneipen findet man sofort Anschluss.
Fazit für Bamberg: Plant ruhig ein paar Tage ein! Die Gästekarte ist drei Tage gültig, und die Stadt bietet so viel Kultur und Bierkultur, dass man die Zeit braucht. Bamberg liegt günstig, um weitere Bierstädte auf dem Schienennetz zu erkunden.
Es gibt eine grosse Dichte in Oberfranken, empfehlenswert ist Kulmbach und vor allem die kleinen Orte. Da lohnt es sich auf einen Post umzusteigen.
Die VGN ist dafür ein hervorragender Partner. Sie wollen Franken mit öffentlichen Verkehr aufstellen, viel Glück dabei.
