Coburg – Bier für Royals von Sachsen-Coburg

Coburg vereint Geschichte, Genuss und Braukunst auf einzigartige Weise. Die Stadt bietet nicht nur die prächtige Veste, sondern mit dem Brauhaus zu Coburg die einzige Stadtbrauerei. Hier wird „Veste Trunk“ frisch nach dem Reinheitsgebot gebraut – authentisch, regional und spürbar bodenständig

Wer etwas weiter in die Umgebung vordringt, entdeckt traditionsreiche Brauereien wie den Grosch’n Braugasthof in Rödental mit Bieren wie dem „Fuhrmannstrunk“ oder dem Bio‑„Luthertrunk“ Und nicht zu vergessen: das Kommunbrauhaus in Seßlach, das seit 1335 vom Stadteigenen Braumeister betrieben wird – ein Stück lebendige Biertradition Coburg ist also mehr als eine Station – es ist ein Ausflug ins Herz fränkischer Bierkultur.

Und mit dem Sambafest und den Sambabier herrscht in Coburg jedes Jahr Ausnahmezustand.


Reiseideen zum Thema Bier in Coburg

  • Coburger Biergeschichte spüren
    Erfahre mehr über die Biertradition – einst gab es im Herzogtum Coburg um 1854 etwa 89 Brauereien, und das edle „Luxusbier“ war einst begehrt unter den Coburgern Coburg, am nördlichen Rand Frankens gelegen, ist nicht nur für seine Veste und seine Geschichte als Residenzstadt bekannt, sondern auch für seine lebendige Bierkultur. Zahlreiche traditionelle Brauhäuser und gemütliche Wirtshäuser laden dazu ein, die Vielfalt fränkischer Biere zu entdecken.
  • Brauhaus zu Coburg – Veste Trunk erleben
    Tritt ein ins lebendige Wirtshaus mit Biergarten und probiere das frische Craft‑Bier der einzigen Brauerei Coburgs. Perfekt dazu fränkische Schmankerl wie Haxen, Obazda und Brotzeit Coburg.
  • Grosch’n Braugasthof in Rödental
    Seit 1492 wird hier handwerklich gebraut. Lass dir Bierspezialitäten wie „Fuhrmannstrunk“, „Luthertrunk“, „Prinz Albert Pils“ oder das duftende „Victoria Helles“ im modernen Sudhaus schmecken – teilweise sogar mit Übernachtung & Sonderverkostung
  • Kommunbrauhaus Seßlach entdecken
    In der mittelalterlichen Kulisse von Seßlach erlebst du traditionelles Brauhandwerk in seiner reinsten Form – mit offenem Ausschank ab Sudhaus direkt vom Braumeister.
  • Brauereien in der Genussregion Coburger Land erkunden
    Rund um Coburg findest du zahlreiche Privatorcher und Brauereigasthöfe (z. B. Scharpf, Eller), die mit Bierwanderungen, gemütlichen Gastgärten und regionaler Atmosphäre locken,
  • Brauereiwanderung „Oberfränkische Bierstraße“
    Folge der beschilderten Route durch Coburg und Umgebung – die berühmte „Bierstraße“ verbindet Kulmbach, Bamberg und Coburg und bringt dich vorbei an Brauereimuseen und Biermeilen der Regio.

Nürnberg – Bier im Schatten der Kaiserburg

Nürnberg ist nicht nur eine Stadt der Kaiserburg und des Christkindlesmarktes, sondern auch ein Paradies für Bierliebhaber. Seit Jahrhunderten prägt das berühmte Rotbier die Trinkkultur der Stadt, und noch heute lässt sich die Vielfalt regionaler Braukunst an vielen Orten entdecken.

Ob in urigen Wirtshäusern, modernen Brauereien oder auf geführten Biertouren – Nürnberg bietet die perfekte Mischung aus Geschichte, Genuss und Geselligkeit. Wer die Stadt mit allen Sinnen erleben möchte, sollte eine Reise entlang der Biertraditionen unternehmen und dabei alte Keller, gemütliche Biergärten und innovative Brauschmieden besuchen.


Reiseideen zum Thema Bier in Nürnberg

  • Rotbier probieren: In traditionellen Gasthäusern das typisch malzige Rotbier genießen.
  • Historische Bierkeller: Führung durch die weit verzweigten Felsenkeller unter der Altstadt.
  • Bieramt am Tiergärtnertor: Treffpunkt für Kenner, um regionale Biere zu verkosten.
  • Brauereitouren: Geführte Stadtrundgänge mit Verkostungen in kleinen Hausbrauereien.
  • Biergärten erleben: Sommerliche Einkehr in schattigen Gärten rund um die Pegnitz.
  • Kombination mit Kulinarik: Fränkische Bratwürste und Schäufele mit dem passenden Bier genießen.
  • Bier-Events: Besuch von Festivals wie dem Nürnberger Bierfest auf der Insel Schütt.

Forchheim – im Kellerwald daheim

Auf der Bahnschiene geht es nach nach Forchheim, wo die Bierkultur fast schon märchenhaft wird. Vier Traditionsbrauereien – Greif, Hebendanz, Neder und Eichhorn – brauen hier seit Jahrhunderten ihre Spezialitäten.

Doch das wahre Juwel der Stadt liegt etwas außerhalb: der Kellerwald. Ein Wald voller Bierkeller, die im Sommer zur wohl größten Biergartenlandschaft Europas werden. Beim Annafest verwandelt sich die Idylle in ein Spektakel: eine halbe Million Besucher feiern elf Tage lang an der „längsten Theke der Welt“.

Aber auch ganz ohne Fest ist der Kellerwald ein Traum – Bänke im Schatten, kühles Kellerbier und eine Atmosphäre, die es so nur hier gibt.

  • Forchheim verfügt über vier dauerhaft aktive Brauereien: Neder (1554), Hebendanz (1579), Greif (1848) und Eichhorn (seit 1783) – ein beeindruckendes Netzwerk brautraditioneller Orte.
  • Beispiel Brauerei Neder: Angebot von Schwarzbier, Hell, Kellerbier, Weizen, Festbiere – weit gefächert, saisonal abgestimmt.
  • Brauerei Hebendanz mit einem ebenso umfassenden Sortiment – bis hin zu Annafest‑ und Weihnachtsbock.
  • Greif gilt als moderne Traditionsbrauerei mit hoher Auszeichnungspalette – international prämiert. Umfangreiches, regional starkes Bierportfolio.
  • Das Forchheimer Annafest: Rund 500.000 Besucher über elf Tage im Juli, mit 23 Bierkellern im “Kellerwald” – der „längsten Theke der Welt“. Saisonale Starkbiere sorgen für besonderen Anlasscharakter.

Erlangen – wo der „Berch“ ruft

In Erlangen schlägt das Herz der fränkischen Volksfestkultur. Wer zur Pfingstzeit hier aussteigt, landet mitten auf der legendären Bergkirchweih. In schattigen Bierkellern, unter jahrhundertealten Bäumen, sitzen tausende Menschen an langen Holztischen und feiern das älteste Bierfest der Welt.

Aber auch abseits dieser Tage lockt die Stadt: urige Gasthäuser, die traditionsreiche Steinbach-Bräu und die Spuren der Kitzmann-Brauerei erzählen von einer Stadt, die Biergeschichte geschrieben hat. Erlangen steht für Lebensfreude – fränkisch, herzlich, echt.

  • Die Kitzmann-Brauerei blickt auf ein Brauprivileg seit 1712 zurück – ein starkes Erbe. Ein echter Höhepunkt ist die Erlanger Bergkirchweih („Berch“), das älteste Bierfest der Welt: ein 12‑tägiges Volksfest rund um Pfingsten, mit etwa 15 Bierkellern und über 11.000 festen Sitzplätzen – Europas größter Biergarten im Schatten uralter Bäume.
  • Während des ganzen Jahres bringen die Studenten ein internationales und kulturelles vielfältiges Leben in die Stadt. Man trifft sie urigen Kneipen

Fürth – Spurensuche nach grossen Brauereien

Schon beim ersten Stopp spürt man den Geist vergangener Zeiten: Fürth war einst eine der großen Bierstädte Frankens, mit stolzen Namen wie Humbser oder Geismann. Heute knüpfen kleine Brauereien wie der „Bierhimmel“ oder die „Hopfenfreunde“ an diese Tradition an. Für Besucher bedeutet das: moderne Bierideen, verwurzelt in jahrhundertealter Geschichte. Zwischen gründerzeitlichen Fassaden und lebendigem Stadtkern lässt sich wunderbar schlendern – und am Ende des Tages ein Glas frisch gebrautes Fürther Bier genießen.

  • Historisch prägten fünf große Brauereien wie Humbser, Geismann, Grüner, Mailaender und Evora & Meyer das Stadtbild.
  • Heute existieren mindestens vier aktive Brauereien: BierHimmel im Hexenhäusle, Brauhaus Hopfenfreunde (Stadeln), Kornblumenbrau und Tucher Bräu – Letztere mit einem grenzüberschreitenden Sudhaus nach Nürnberg.
  • Die Verbindung zur Biertradition ist also vorhanden – ein Aspekt, den man im Marketing als Aufbruchspotential darstellen kann: Tradition trifft Innovation.